Heide Schinowsky

Der zukünftige Cottbusser Ostsee
Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft
Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel

Vorschlag Kohlekonsens von Agora: Landesregierung muss konstruktiv an Ausstiegsplan aus der Kohle mitarbeiten

CYmfIZ6W8AAnG3U.jpg largeDer Thinktank Agora Energiewende stellt heute in Berlin sein Konzept zum geordneten Ausstieg aus der klimaschädlichen Verstromung von Braun- und Steinkohle bis zum Jahr 2040 vor. Dazu zählen u. a. ein `Runder Tisch Nationaler Kohlekonsens´, der Verzicht auf neue Tagebaue und Strukturhilfen in Milliardenhöhe für vom Kohleausstieg betroffene Regionen wie die Lausitz. Anlässlich der Vorstellung des Konzepts hat die wirtschaftspolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion HEIDE SCHINOWSKY die Landesregierung aufgefordert, sich den Vorschlägen – die von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) begrüßt werden – nicht entgegenzustellen und sich an der von der Denkfabrik angestoßenen Erarbeitung von Lösungen zu beteiligen.

„Die Kauf-Interessenten an Vattenfalls Braunkohlesparte fordern zu Recht Klarheit über die klimapolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland, denn in den Klimaschutzzielen von Landes- und Bundesregierung sind drastische CO2-Einsparziele mit weitreichenden Folgen für die Kohlebranche verankert. Zur konkreten Unterfütterung dieser Ziele unterbreitet die Agora Energiewende nun einen Fahrplan und konkrete Umsetzungsvorschläge und leistet damit einen wichtigen Beitrag, um die Planungssicherheit im Kohlebereich wieder zu ermöglichen“, sagte HEIDE SCHINOWSKY. „Die Einrichtung eines `Runden Tisches´ zu einem geordneten Kohleausstieg ist ein sinnvoller Vorschlag; Brandenburg muss hier konstruktiv mitarbeiten.“ Bei der Entwicklung von Perspektiven für die Zeit nach der Braunkohleverstromung in der Lausitz komme der Landesregierung große Verantwortung zu, sagte die Abgeordnete. „Sie muss hier dauerhaft eine aktive Rolle spielen und konkrete Projekte und Vorschläge zur Gestaltung des Strukturwandels erarbeiten. Mit der Gründung der Innovationsregion Lausitz GmbH wird hier ein Anfang gemacht. Dabei darf es aber nicht bleiben.“

Aktuelle Seite: Startseite Meine Themen Energiepolitik und Strukturwandel Vorschlag Kohlekonsens von Agora: Landesregierung muss konstruktiv an Ausstiegsplan aus der Kohle mitarbeiten

Pressemitteilungen gruene.de

Die Zukunft änderst du hier. Alle Informationen zu Programm, Personen und Möglichkeiten, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv zu werden.
  • IM/PULS: Zwei Tage für Ideen, Debatten und neue Perspektiven
    Vom 29. Bis 30. Mai kommen wir zum IM/PULS – Forum für Zukunft im smartvillage Berlin zusammen. Gemeinsam wollen wir die zentralen Fragen unserer Zeit diskutieren. Das Forum versteht sich als Ort der Inspiration und des Austauschs – offen für neue Stimmen ebenso wie für kritische Perspektiven.
  • Rheinland-Pfalz: Grüne schützen, was uns schützt.
    Am 22. März 2026 wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Für uns ist klar: Wir schützen, was uns schützt. Nur GRÜNE sorgen für eine für alle bezahlbare und sichere Energieversorgung aus Solar-, Wind- und naturverträglicher Biomasseenergie. Nur mit einer Zweitstimme für GRÜNE wird die Energieversorgung in Rheinland-Pfalz unabhängig von fossilen Energieimporten aus autokratisch regierten Staaten und extremen Preisschocks als Folge von Kriegen und geopolitischen Krisen auf unserer Welt.
  • Wirtschaftsappell: Mehr Energiewende – nicht weniger!
    Über 25 Unternehmen aus verschiedenen Branchen richten einen klaren Appell an die Bundesregierung: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien darf nicht ausgebremst werden. Weitere Unternehmen können und sollen unterzeichnen, ebenso Privatpersonen als Unterstützer*innen. Als BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen wir diesen Appell ausdrücklich. Denn eines ist offensichtlich: Günstiger, sauberer Strom ist die Grundlage für wirtschaftliche Stärke, Energiesicherheit und neue Investitionen.
  • Der fatale Irrweg der schwarz-roten Energiepolitik
    Nach der Energiepreiskrise durch den Krieg in der Ukraine erleben wir derzeit erneut einen Preisschock bei den Öl- und Gaspreisen. Mit dem Krieg im Iran und der blockierten Schifffahrt an der Straße von Hormus wird deutlich, wie verletzlich auch Europas und Deutschlands Wirtschaft und Energieversorgung sind. Spätestens jetzt sollte klar sein: Deutschland muss sich schnellstmöglich von fossilen Energien lösen. Die schwarz-rote Bundesregierung tut derzeit das glatte Gegenteil. Wir fordern eine Energiepolitik, die unsere Energieversorgung unabhängig, sicher und günstig macht und obendrein noch das Klima schützt.

Newsletter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spree-Neiße

Telegram BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN