Heide Schinowsky

Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel
Der zukünftige Cottbusser Ostsee
Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft

10. Sternmarsch gegen neue Tagebaue: Einstellung der Pläne für neue Tagebaue „längst überfällig“

Über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer protestierten heute bereits im zehnten Jahr in Folge mit einem Sternmarsch gegen neue Tagebaue. An der Kundgebung nahmen auch der Landesvorsitzende der Bündnisgrünen Clemens Rostock, die Brandenburger Landtagsabgeordnete Heide Schinowsky, das Mitglied des Berliner Abgeordnetenhausmitglied Dr. Stefan Taschner, die Kreisvorsitzende der Grünen Spree-Neiße Karin Noack und die Brandenburger Bundestagsabgeordnete Annalena Baerbock sowie zahlreiche weitere Mitglieder der Bündnisgrünen teil.

Annalena Baerbock berichtete von den Klimakonferenzen in Paris und Marrakesch, an denen sie teilgenommen hat: „Die Weltgemeinschaft hat sich auf der Klimakonferenz in Paris zum Ende von Kohle, Öl und Gas bekannt. Das gilt auch für Brandenburg. Statt neue Tagebaue in Aussicht zu stellen, muss sich die Landesregierung nun federführend darum kümmern, den bereits laufenden Strukturwandel in der Region zu begleiten. Es ist mehr als beschämend, dass die vom Bund dafür bereitgestellten Mittel bisher nicht abgerufen werden können, weil es an einem koordinierten Konzept von Seiten Brandenburgs fehlt“, sagte die Klima- und Energie-Expertin der Grünen im Bundestag in ihrer Rede auf der Kundgebung. „Mit der Überarbeitung der Brandenburger Energiestrategie muss in diesem Jahr endlich Klarheit geschaffen werden über den Kohleausstiegsfahrplan“, sagte die energiepolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Heide Schinowsky: „Einer rückwärtsgewandten Politik, die auf neue Tagebaue in der Lausitz setzt, erteilen wir eine klare Absage“. Bislang rechtfertigte die Landesregierung den Aufschluss des Tagebaus Jänschwalde-Nord mit dem Hinweis auf ein neues Kraftwerk. „Vom Neubau eines Kohlekraftwerks in Jänschwalde ist aus wirtschaftlichen Gründen schon lange keine Rede mehr“, sagte Schinowsky. „Schon heute rechnet sich die Kohleverstromung kaum mehr.“ Selbst kleinere Investitionen würden deshalb weniger getätigt. Die sofortige Einstellung des Planverfahrens für den neuen Tagebau Jänschwalde-Nord bezeichnete die Landtagsabgeordnete als „längst überfällig“. Unterstützung erhielten die Teilnehmer der Protestkundgebung aus Berlin. Im aktuellen Koalitionsvertrag lehnt der Senat von Berlin ausdrücklich neue Tagebaue ab, berichtete Dr. Stefan Taschner, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Im Rahmen der gemeinsamen Landesplanung von Berlin und Brandenburg wolle sich die rot-rot-grüne Koalition gegen den Aufschluss und die Erweiterung von Braunkohletagebauen wenden, sagte Taschner.

Aktuelle Seite: Startseite Meine Themen Energiepolitik und Strukturwandel Braunkohle 10. Sternmarsch gegen neue Tagebaue: Einstellung der Pläne für neue Tagebaue „längst überfällig“

Pressemitteilungen gruene.de

Die Zukunft änderst du hier. Alle Informationen zu Programm, Personen und Möglichkeiten, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv zu werden.
  • IM/PULS 2026 – Hoffnung ist eine politische Strategie.
    Tausend Menschen. Acht Bühnen. Eine Frage: Wie machen wir Politik, die wieder Hoffnung weckt? IM/PULS 2026 war keine Konferenz - sondern ein Experiment. Was dabei entstand, liest du hier.
  • Tag der Frauengesundheit: Bundesregierung hat Frauen nicht im Blick
    Frauen leisten den überwiegenden Teil unbezahlter Sorgearbeit in Deutschland. Die von der Bundesregierung geplanten Kürzungen des Unterhaltsvorschuss treffen unmittelbar alleinerziehende Frauen und Kinder. Sie bezahlen dafür auch mit ihrer körperlichen und psychischen Gesundheit. Hier lest ihr, warum wir echte Gleichstellung in der medizinischen Gesundheitsversorgung brauchen und wie wir Frauen wirklich entlasten.
  • IDAHOBIT: Wir kämpfen für gleiche Rechte – jeden Tag
    IDAHOBIT* (Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie). Die Rechte queerer Menschen geraten weltweit immer stärker unter Druck. In vielen Ländern nehmen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt dramatisch zu – mit besorgniserregenden Konsequenzen. Deswegen kämpfen wir für gleiche Rechte – jeden Tag.
  • Neues Heizungsgesetz schreddert die Klimaziele.
    Die Bundesregierung hat mit dem heutigen Gesetzentwurf für ein Gebäudemodernisierungsgesetz ein Comeback für fossil betriebene Heizungen beschlossen. Öl- und Gasheizungen sollen auf unbestimmte Zeit erlaubt bleiben. Das freut vor allem die Gaskonzerne, deren Geschäftsmodelle auf viele Jahre weiter verlängert werden. Die massiven Änderungen an den Regelungen für den Wärmesektor gehen zu Lasten unseres Geldbeutels, unserer Sicherheit und des Klimaschutzes. Die Einhaltung der Klimaziele für den Gebäudebereich wie das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sind der schwarz-roten Koalition offensichtlich völlig egal.

Newsletter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spree-Neiße

Telegram BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.