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Cottbuser Ostsee: Bündnisgrüne sehen Flutung des Tagebaurestloches wegen wasserarmer Spree kritisch

www.ideengruen.de | markus pichlmaierDen heutigen Start der Wassereinleitung in den zukünftigen Cottbuser Ostsee sehen die Bündnisgrünen kritisch. Unklar ist, ob das Wasserangebot für den Beginn der Flutung ausreichend ist. Seit einiger Zeit liegt der tägliche Durchfluss der Spree bei Cottbus lediglich bei etwa 8 Kubikmeter pro Sekunde. Normal wären etwa 12 Kubikmeter pro Sekunde.

"Wir haben alle die Trockenheit im Frühjahr wahrgenommen; die lange Dürreperiode im letzten Jahr ist auch noch unguter Erinnerung", sagt die bergbaupolitische Sprecherin der bündnisgrünen Landtagsfraktion Heide Schinowsky: "Ich bin sehr skeptisch, ob ausreichend Wasser für eine ab jetzt kontinuierliche Flutung des Ostsees vorhanden ist."

"Wir wissen alle nicht, ob in diesem Jahr wieder eine Dürre kommt. Auch deshalb muss mit dem Wasser der Spree sorgsam umgegangen werden. Erst müssen die Bedürfnisse aller anderen Wassernutzer der Spree befriedigt sein; danach darf Wasser in das Tagebaurestloch eingeleitet werden", fordert Schinowsky. Noch im Januar hatte der Bergbausanierer LMBV auf die problematische Wassersituation hingewiesen. Demnach habe sich zwar die Situation im Unterlauf der Spree etwas entspannt; am Oberlauf gebe es aber nach wie vor erhebliche Defizite.

Zum Hintergrund

Aktuelle Wasserstände und Abflüsse für den Pegel Cottbus, Sandower Brücke/Spree finden Sie hier: http://www.luis.brandenburg.de/w/hwmz/cottbus/pegel/W7100044/Default.aspx?pgnr=5821000

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30. Mai 2020

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