Heide Schinowsky

Der zukünftige Cottbusser Ostsee
Die Sprengung der Förderbrücke des stillgelegten Tagebaus Cottbus-Nord hat Symbolkraft
Der potentielle Standort für eine Löschflugzeugstaffel

Getrenntes Vorgehen beim Strukturwandel in Brandenburg und Sachsen: Bündnisgrüne wollen Zusammenarbeit auf Kreisebene intensivieren

www.ideengruen.de | markus pichlmaierAm Rande einer Ausstellungseröffnung des Umweltnetzwerks Grüne Liga zu den Auswirkungen des immer noch voranschreitenden Braunkohleabbaus am Mittwochabend in Dresden haben sich Dr. Gerd Lippold, Staatssekretär im sächsischen Energie- und Umweltministerium (B90/ Die Grünen) und die Kreissprecherin der Bündnisgrünen Spree-Neiße Heide Schinowsky über den Strukturwandel in der Lausitz ausgetauscht. Schinowsky bedauerte es, dass sich die Grenze zwischen den Bundesländern Sachsen und Brandenburg im Bereich der Strukturentwicklung der Lausitz weiter verfestigt. „Da jedes Bundesland nun seine eigenen Förderrichtlinien erstellt, wird die Trennung zwischen Brandenburgischer Niederlausitz und Sächsischer Oberlausitz weiter vorangetrieben. Wir hätten uns die Gestaltung des Strukturwandels in der Lausitz kooperativer gewünscht“, sagte die Lausitzer Grünenpolitikerin.

Anfang der Woche habe Sachsen seine Förderichlinie vorgestellt, berichtete Staatssekretär Lippold. Gelder könnten demnach in Sachsen für die Entwicklung wirtschaftsnaher Infrastruktur, die Verbesserung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs und für die öffentliche Fürsorge zur Verbesserung wirtschaftsbezogener Standortbedingungen beantragt werden. Wann Brandenburg seine Förderrichtlinien vorlegt, ist noch offen. „Wir erwarten die Vorstellung in den nächsten Wochen“, meint Schinowsky. Hierin sollte auch abschließend geklärt werden, ob bzw. in welchem Umfang sich Kommunen an Strukturwandelprojekten mit eigenen Mitteln beteiligen müssen. Aufgaben zur Gestaltung des Strukturwandels seien eine zusätzliche Belastung. Gerade kleinere Kommunen hätten oft weder das Personal noch die freien Mittel, um entsprechende Projekte zu stemmen, berichtete Schinowsky. Auch bei der Nachnutzung des Kraftwerkgeländes vor ihrer Haustür in Jänschwalde gebe es noch erhebliche Defizite. „Aktuell plant die LEAG eine Müllkippe und eine riesige Müllverbrennungsanlage. So haben wir uns vor Ort den Strukturwandel nicht vorgestellt“, sagte die Jänschwalderin.

Während sich die beiden Bundesländer auf Ebene der Landesregierungen voneinander entfernen, wollen die Bündnisgrünen enger zusammenarbeiten. „Auf Kreisebene machen wir Bündnisgrünen keinen Unterschied zwischen Spree-Neiße oder Bautzen. Für uns zählt, dass wir als Region vorankommen“, sagt Schinowsky. Erst Mitte August gab es ein Treffen zum Strukturwandel u. a. mit Vertreter*innen von Kreisverbänden aus Nieder- und Oberlausitz. Folgetreffen sind vereinbart worden.

Aktuelle Seite: Startseite Meine Themen Energiepolitik und Strukturwandel Getrenntes Vorgehen beim Strukturwandel in Brandenburg und Sachsen: Bündnisgrüne wollen Zusammenarbeit auf Kreisebene intensivieren

Pressemitteilungen gruene.de

Die Zukunft änderst du hier. Alle Informationen zu Programm, Personen und Möglichkeiten, bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aktiv zu werden.
  • Landtagswahlen: Warum jede Stimme für Bündnisgrün zählt
    In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern heißt es im Herbst: Wenn Bündnisgrüne in den Landtag einziehen, können wir zusammen mit den anderen demokratischen Kräften eine AfD-Alleinregierung verhindern. In Berlin sind wir im Dreikampf mit CDU und Linke um den ersten Platz. In allen drei Ländern kämpfen wir für Natur- und Klimaschutz, für funktionierende Schulen, für sozialen Zusammenhalt und für eine gute Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land.
  • Klimaschutz ist Hitzeschutz
    Rekordtemperaturen von 41,8 Grad. Über 10.000 Hitzetote bisher in diesen Sommer. Fast jeder Todesfall durch Extremwetter in Deutschland geht auf Hitze zurück – nicht auf Stürme oder Hochwasser. Das ist nicht einfach nur Wetter, das ist die Klimakrise live.
  • Sei dabei! Vielfaltskongress 2026
    Du interessierst dich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft? Du möchtest neue Perspektiven kennenlernen, dich austauschen und gemeinsam mit anderen diskutieren? Dann komm zum dritten GRÜNEN Vielfaltskongress vom 29. bis 30. August 2026 in Berlin!
  • Erster Diversitätsrat 2026
    Klar ist: Vielfaltspolitik bleibt nicht bei Beschlüssen stehen, sondern braucht konkrete Strukturen, kontinuierlichen Austausch und Beteiligung. Hier liest du, was wir aus dem ersten Diversitätsrat 2026 mitgenommen haben.

Newsletter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Spree-Neiße

Telegram BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.